subkulturarchiv innsbruck

Subkulturarchiv Innsbruck 1955 - 2000


Über das Archiv

ARCHIVE-IT ist ein Rechercheprojekt zur Alternativ-, Sub- und Gegenkultur Innsbrucks von 1955 bis 2000.
Unser Fokus sind (vorerst) Orte, Zeitungen, Vereine, Initiativen und Musiker_innen, die die Innsbrucker Zustände nicht einfach so hinnehmen, sondern diese aktiv ändern wollten, um eine Alternative zur alltäglichen Realität zu schaffen.

Um Subkultur zu definieren, wird im Alltagsverständnis meistens von der klassischen soziologischen Vorstellung ausgegangen, dass sich Gruppen bilden, die gemeinsame Normen, Werte und Symbole teilen, die von den herrschenden kulturellen Vorstellungen abweichen. Doch mit Pierre Bourdieu gesprochen, ist das Wort „Sub“ in Verbindung mit Kultur mehr: Es ist die Trennung zwischen dem Alten und dem Neuen, dem Bewährten und dem Revolutionären, dass sich nach eigenen Räumen sehnt und begleitet ist von gesellschaftlichen Distinktionskämpfen, anders zu sein.

Wie man die einzelnen Ergebnisse schlussendlich kategorisieren will - sprich ob Sub-, Gegen-, Popkultur - ist uns nicht so wichtig, als jene Ereignisse und Menschen festzuhalten, die eine andere Geschichte der Stadt Innsbruck darstellen lassen.

ARCHIVE-IT ist ein offenes Projekt und versteht sich nicht als eine elitäre Gruppe. Das heißt interessierte Menschen, die mitmachen wollen, können sich gern bei uns melden. Wenn jemand das Gefühl hat wichtige Perspektiven fehlen, etwas ist nicht richtig dargestellt, er oder sie weiß es einfach besser, dann kann man uns gern kontaktieren, um das zu ändern.
Menschen die Materialien besitzen können sich ebenfalls gern bei uns melden. Falls Ihr also Informationen, Flyers, Plakate, Platten, Kassetten, Magnetbänder, Fotos, Zeitungsartikel oder sonstiges Material besitzt bzw. Personen kennt oder glaubt selbst einen wertvollen Beitrag leisten zu können, würden wir uns freuen wenn ihr Euch bei uns meldet und Leerstellen in dem Archiv füllt.

kontakt
archive-it (at) subkulturarchiv.at
oder persönlich bei Albi Dornauer oder Maurice Kumar
bzw. zu dem Bereich Metalbands und Szene bei Raphael Lepuschitz oder Roland Wurzer.



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